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Melancholie und Melenchronia

Melencholia und Melanchronia

Ausstellung im Projektraum Lage3:20 vom 21. Oktober bis 30. Oktober 2011 in Lage Egal, Danziger Str. 145, 10407 Berlin

Seit fast 500 Jahren wirft die Schwarze Sonne in Dürers Kupferstich und Allegorie Melencolia I ihre Strahlen durch die Zeit und ihre Schatten auf die Dinge auch der Kunst. Wie stellt sich Melancholie heute dar? Schwermut, Trauer, Verlust, Tod, schwarze Versenkung – aber auch Erinnerung, leichter Mut, Verwandlung, Erneuerung, Besinnlichkeit, überraschende Auslotungen des Schwarzen in seinen Schattierungen: Die Ausstellung Melencholia und Melanchronia im Projektraum Lage3zu20 zeigt acht Positionen und 16 Blickwinkel zeitgenössischer Kunst.

Die Einladung zur Mitwirkung an der Ausstellung erfolgte durch Pierre Granoux und Robert Krokowski im Kontext ihrer Arbeiten Melencolia und Melanchronia. Es stellen aus ihre Arbeiten in Lage Egal mit Resonanzen zu diesen in Lage3zu20:

Jofroi Amaral, 4 Squares, Black lacquered wood, 2009
Christine Berndt, Poesie, Videoinstallation, 2011
Charlotte Buff, Asche-Bild und Projektion, 2011
Pierre Granoux, Melencolia Oder, Verschiedene Glas- und Metallobjekte auf einem Holzregal, 2002–2011
Katharina Kritzler, Ohne Titel (Kühtai II), Fotografie, 2005/2011
Robert Krokowski, Melanchronia, Kofferwortinstallation, 2005-2011
Ricarda Mieth, it’s swings and roundabouts, kinetic soundinstallation, bowls and turntable, 2011
Marlen Wagner, colour the death, Fotografie, 2011

– und Texte, Künstlerbücher, Publikationen und Auflagenkunst aus dem Kontext dieser Arbeiten.

Eine Ausstellung von Lage3zu20 in Zusammenarbeit mit fraktalwerk.

Mit freundlicher Unterstützung der cine plus Media Project Berlin GmbH

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